New York City Trip

Ich habe nun mal wieder die Zeit gefunden, einen neuen Blogeintrag zu verfassen und es gibt so viel Neues zu berichten, denn letzte Woche Sonntag ging es für mich und ein anderes Au Pair nach NYC. Und es ist wahr, diese Stadt schläft nie. Nun gut, beginnen wir mal von ganz vorne. Als ich am Sonntagmorgen aufgewacht bin, hatte ich sofort gute Laune, denn ich wusste genau was heute anstehen würde. Jedoch musste ich morgens noch arbeiten, da meine Gastmutter meinen Gastvater und Gastschwester in Connecticut abholen musste. Um ca. 1 Uhr haben wir dann schließlich den Zug zur Grand Central Station, NYC genommen und kamen dann 40 Minuten später schon dort an. Nun muss ich sagen, dass U-Bahn Stationen in New York super gruselig sind und meiner Meinung nach der perfekte Drehort für einen Horrorfilm sind 😀 Als wir dann nun die eigentliche Grand Central Station betreten haben, waren wir das erste mal geflasht da diese wirklich riesengroß ist und keiner anderen gleicht. Gleich darauf hatten wir aber schon das erste Orientierungsproblem, denn es gab natürlich nicht nur einen einzigen Ausgang, sondern gleich mehrere und wenn man neu in einer Stadt ist, dann weiß man natürlich nicht auf Anhieb wo sich was befindet.

Naja, letztendlich haben wir unseren Weg nach draußen gefunden und befanden uns dann direkt mitten auf der allen bekannten Fifth Avenue aka Bonzenmeile 😀 Und ich kann mit Stolz verkünden das ich genau auf dieser etwas gekauft habe!

Okay, dass war jetzt eine nicht ganz so wichtige Information, aber ich musste es mal loswerden  😉

Als erstes sind wir dann mal völlig planlos durch die Stadt gelaufen, auf der Suche nach etwas das wir kennen, bis wir dann schließlich am Central Park ankamen. Und meine Lieben, dieser ist einfach unglaublich groß (größer als Monaco) und wunderschön. Dort haben wir uns dann zunächst einmal ausgeruht und das schöne Wetter genossen. Als nächstes ging es dann zur wunderschönen Brooklyn Bridge, von wo aus wir dann den perfekten Blick auf die New Yorker Skyline hatten. Am Abend sind wir dann auf den Times Square gegangen, welcher nur leicht überfüllt war.

Um 22 Uhr ging es dann schließlich wieder Richtung Grand Central Station und somit nach Hause nach Scarsdale. Zusammenfassend ist zu sagen, dass New York eine der schönsten Städte ist, in denen ich jemals war und auch wenn es mir so vorkam als hätten wir schon ganz NYC erkundet, weiß ich das diese Stadt noch so viel mehr zu bieten hat! 🙂

Eure Michelle ❤

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Ganz & Gar angekommen

Nach längerer Zeit melde ich mich nun mal wieder und zwar diesmal bereits aus dem schönen Amerika.

Nun bin ich wie die Überschrift bereits verrät, ganz und gar bei meiner Hostfamily angekommen, denn natürlich habe auch ich erst einmal eine gewisse Zeit gebraucht, um mich hier einzuleben und mit meiner neuen Umwelt vertraut zu werden, sei es mein neues zu Hause, meine neue Nachbarschaft, MEIN NEUES BETT! (verglichen mit meinem… recht klein :D).

Naja, fangen wir mal mit meiner ersten Woche hier in den Vereinigten Staaten an. Dieses Abenteuer begann für mich nämlich bereits am Montag um 4:30 Uhr in Frankfurt, denn genau um diese Uhrzeit ging es für mich und all die anderen Au Pairs die mit mir geflogen sind, zum Check-In Schalter (an dem ich auch nur dezent kurz stand, um genau zu sein, über eine halbe Stunde, da dieser um halb 5 am Montag morgen wohl einfach noch nicht bereit gewesen war zu arbeiten).

Als ich die erste Hürde dann nun endlich überwunden habe, gab ich mein Gepäck auf und es kam zur Verabschiedung von meiner Mutter, meinem Vater, Bruder und meiner Tante. Natürlich war diese sehr tränenreich und emotional. Nachdem dies nun auch erfolgreich überstanden wurde ging es endlich los. Ich lerne alle anderen Au Pairs kennen, schloss neue Freundschaften und machte mich auf die weite Reise in die USA.

Dort angekommen, standen wir erst einmal 4!!! Stunden an der Immigration, was natürlich für jede von uns sehr schwer zu ertragen war, da wir alle sehr müde und erschöpft waren.

Nachdem dies dann auch erledigt wurde, ging es endlich zum Hotel nach Tarrytown, NY und gleich früh am Morgen begann auch schon das erste Meeting zur Training-School von APiA.

Zusammenfassend war die TS ziemlich in Ordnung und teilweise auch wirklich lehrreich, was das ganze viel erträglicher machte. Am Dienstagabend ging es dann zur NYC Tour, welche ich netterweise von meiner Hostfamily als Willkommensgeschenk bekommen habe. Die Tour war bis auf kleine Kleinigkeiten sehr schön und somit definitiv ein Erfolg.

Nun hatten wir für die folgenden Tage immer wieder neue Kurse und Meetings rund um die amerikanische Kultur und Childcare.

Am Donnerstag ging es dann eeeeendlich zu unseren Hostfamilies und natürlich war jedes einzelne Au Pair super aufgeregt und nervös, was ja auch verständlich ist, denn na klar, man fragt sie dann ja immer ob die Familie wirklich so sein wird wie sie sich im Skype-Gespräch gegeben hat oder ob sie einen wirklich so mögen wie man ist. Auch ich habe mir diese typischen Fragen gestellt. Jedoch alles umsonst, denn bei meiner Hostfamily angekommen, hat mich jeder herzlich begrüßt und sofort als neues Familienmitglied angesehen.

So …. und nun sitze ich hier in meinem Zimmer, eine Woche in meiner Hostfamily ist nun vergangen und ich fühle mich sehr gut!

Ich bin glücklich mit dem was ich habe und so wie alles momentan ist. Nun habe ich schon eine gewisse Routine entwickelt und fühle mich schon fast wie zu Hause. Natürlich gibt es immer noch die ein oder andere Neuheit und ungewohnte Situation die auf einen zukommt, jedoch muss man dieser offen entgegnen.

Ich weiß ich stehe erst am Anfang meines Abenteuers, aber ich bin gespannt was mich noch alles erwartet und wie sich mein Jahr hier in den Vereinten Staaten von Amerika entwickeln wird.

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Vorfreude & Gastgeschenke

Wie ihr bereits wisst, hatte ich ja am Dienstag meinen Termin auf der US-Amerikanischen Botschaft in Frankfurt. Nachdem ich heute morgen erst einmal nach langem wieder ausgeschlafen und anschließend zusammen mit meiner Familie gefrühstückt habe, kam dann auch schon die Post mit meinem „langersehnten“ Reisepass und natürlich dem darin enthaltenen Visum! Nun kann mich eigentlich nichts mehr davon abhalten, meinen Traum endlich wahr werden zu lassen.

Da ich eine Person bin, die unheimlich gerne Dinge durchstreicht die sie bereits erledigt hat, habe ich natürlich auch eine Check-Liste. Und genau diese habe ich in den letzten Tagen fast vollständig abarbeiten können. Zuerst einmal war ich bei DM und habe alle möglichen Kosmetika für die Training-School und die ersten Tage bei meiner Gastfamilie gekauft.

Außerdem habe ich auch endlich alle meine Gastgeschenke zusammen. Wie ich es schon einmal in meinem letzten Blog-Eintrag erwähnt habe, liebt mein Gastkind Pinguine und ist leidenschaftlicher Sammler von Pinguin-Stofftieren, weswegen mir sofort klar war, dass ich ihm dabei helfen wollte seine Sammlung zu vergrößern. 😀 Zudem habe ich ihm noch das Spiel Halligalli gekauft, da ich es früher in meiner Kindheit auch unglaublich gerne gespielt habe und es meiner Meinung nach ziemlich zeitlos ist.

Die Suche nach einem Gastgeschenk für meine Gasteltern erwies sich als weitaus schwieriger. Jedoch habe ich dann doch noch etwas gefunden; ein Kochbuch auf Englisch mit typisch deutschen Gerichten. Da mein Gastvater deutsche Eltern hat, passt es meiner Meinung nach sehr gut und bringt ihm somit auch ein Stück Heimat ins Haus. 😉 Außerdem darf natürlich auch die gute deutsche Schokolade nicht fehlen. 🙂

Nun gut, ich werde mich dann für heute auch mal wieder verabschieden! ❤

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Eure Michelle

Hallo meine Lieben!

Nun ist es bald soweit.. In genau 2 Wochen und 5 Tagen beginnt mein kleines großes Abenteuer in den USA. Nach vielem Zittern und Bangen, habe ich vor 2 Wochen endlich die perfekte Familie gefunden. Ich bin mir sicher das ich mich dort wohlfühlen werde und das ich ganz tolle, bereichernde und neue Erfahrungen machen und diese Zeit niemals vergessen werde. Oh, für die die es nicht wissen, ich werde in Scarsdale, New York leben und dort auf einen 11-jährigen Jungen aufpassen, welcher super niedlich und wie ich, verrückt nach PINGUINEN ist! Meine Host-Parents sind auch super lieb und genauso wie sie habe ich mich direkt nach dem ersten Gespräch für sie entschieden und wusste, dass diese die perfekte Familie für mich ist.
Nun gut, kommen wir zurück auf die letzten Dinge die ich hier in Deutschland noch erlebe/ erleben werde, bevor ich die Reise antrete.

Heute war ich nämlich auf der Botschaft in Frankfurt und habe mein Visum beantragt und aus irgendeinem Grund war ich meeeeega aufgeregt, da solche Termine natürlich sehr offiziell sind und an ihnen teilweise alles hängt. Naja, wie immer war die ganze Aufregung ganz umsonst und ich war nach 20 Minuten schon fertig und wieder auf dem Weg nach Hause. —> „Your visa has been approved.“ 🙂

Außerdem konnte ich mich heute endlich mal dazu aufrappeln, meinen Blog zu beginnen und meinen ersten Beitrag (heißt es Beitrag?) zu verfassen, um euch ab genau DIESEM Moment an meinem Abenteuer in den USA teilhaben zu lassen!
New York statue de la Liberté

Eure Michelle

– Dienstag, 14. Juli 2015